Universitätsklinikum St. Pölten: Im Portrait: Prim. Assoc. Prof. Dr. Karl Dam - „Diese Entwicklungen gingen nur, weil ein tolles Team dahintersteht!“

 

ST. PÖLTEN – Prim. Assoc. Prof. Dr. Karl Dam leitete von 1993 bis Ende 2015 die Klinische Abteilung für Innere Medizin 2 am Universitätsklinikum St. Pölten. Ab Jänner 2016 war er als Leiter der Nuklearmedizin mit den Vorbereitungen zur Gründung eines eigenständigen Instituts betraut. Ende 2016 trat Prim. Dr. Karl Dam seinen wohlverdienten Ruhestand an.

Im Jahr 1976 promovierte Prim. Assoc. Prof. Dr. Karl Dam und begann seinen Turnus an der 2. Medizinischen Abteilung im Krankenhaus St. Pölten. Neben der Ausbildung für Innere Medizin war er parallel von Beginn an am Aufbau der Nuklearmedizin am Krankenhaus St. Pölten involviert.

„Dieses breite Spektrum hat mich fasziniert. Hier klinische Medizin am Krankenbett, dort modernste Technologie mit faszinierenden Einblicken in verborgene Körperregionen. Aber all diese Entwicklungen der 2. Medizinischen Abteilung mit ihrer breiten klinischen Palette waren nur möglich, ‚weil ein tolles Team‘ dahintersteht!“, so Prim. Assoc. Prof. Dr. Karl Dam.

Die Klinische Abteilung für Innere Medizin 2 am Universitätsklinikum St. Pölten behandelt schwerpunktmäßig Menschen mit Erkrankungen der Leber und des Verdauungstraktes, widmet sich aber auch Infektionserkrankungen, insbesondere der Tuberkulose und Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises.

Ein weiterer Abteilungsschwerpunkt ist die 1976 eröffnete Nuklearmedizin, damals noch Isotopenstation genannt, heute Ambulanz für Nuklearmedizin - Molekulare Bildgebung – Endokrinologie, am Universitätsklinikum St. Pölten.
Von Beginn an konnte Prim. Assoc. Prof. Dr. Karl Dam am Aufbau einer der modernsten technischen Diagnose- und Therapieeinrichtungen mitwirken und war maßgeblich für die Entwicklung verantwortlich. Die Klinische Abteilung für Innere Medizin 2 am Universitätsklinikum St. Pölten besitzt eine der größten nuklearmedizinischen Einrichtungen Österreichs. Neben einer großen Schilddrüsenambulanz steht seit 2005 vor allem die PET-Untersuchung wegen seines hohen Stellenwertes in der Krebsnachsorge im Zentrum des medizinischen Interesses.

„Ein besonderes Highlight für mich und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der 2. Medizinischen Abteilung war der Neubau. 2008 übersiedelten wir ins Haus M. Dass wir viel praktische Erfahrung und zukunftsweisende Konzepte in die Planung einbringen konnten, ermöglicht heute ein konfliktfreies Arbeiten mit großer Zufriedenheit und Motivation aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Und vor allem fühlen sich die Patientinnen und Patienten in diesem Haus sehr wohl“, erzählt Prim. Assoc. Prof. Dr. Karl Dam.

„Geprägt von tätigem Humanismus hat immer der Mensch im Mittelpunkt unseres Handelns zu stehen“, dies soll weiterhin der Leitsatz im Haus M sein. „Die Zusammenarbeit mit meinem Team war von gegenseitiger Achtung und Wertschätzung geprägt. Wir haben gemeinsam viel erreicht. Mit manchen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern habe ich seit meinen ersten Tagen in diesem Haus zusammengearbeitet. Nun ist es aber Zeit, den „Jungen“ mit neuen Ideen Platz zu machen. Da ich weiß, dass unser Leitbild so weitergelebt wird, fällt der Abschied nicht so schwer. Jetzt habe ich Zeit für neue Herausforderungen“, so Prim. Assoc. Prof. Dr. Karl Dam.



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Prim. Assoc. Prof. Dr. Karl Dam

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