Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zählt Gewalt gegen Frauen zu den größten globalen Gesundheitsrisiken und schwersten Menschenrechtsverletzungen. In Österreich ist laut aktuellen Erhebungen jede fünfte Frau ab dem 15. Lebensjahr von physischer, psychischer oder sexueller Gewalt betroffen. Um die Thematik stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und Betroffenen Mut zu machen, leuchten in ganz Österreich 16 Tage lang Gebäude in Orange – so auch das Universitätsklinikum St. Pölten.
Ein wichtiges Signal ist dabei auch die Arbeit der Opferschutzgruppe am Universitätsklinikum St. Pölten, die seit 2011 besteht und Betroffene von häuslicher Gewalt unterstützt. Das interdisziplinäre Team bietet medizinische und psychosoziale Hilfe, begleitet bei Bedarf bei der Anzeigeerstattung und stellt Kontakte zu externen Beratungs- und Unterstützungseinrichtungen her.
Ein zentrales Anliegen der Opferschutzgruppe ist es, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Thema zu sensibilisieren. Wird bei Patientinnen oder Patienten ein Verdacht auf Gewalt geäußert oder erkannt, können Beschäftigte diesen aktiv ansprechen, Soforthilfe leisten und Informationsmaterial zu Hilfsangeboten weitergeben. So setzt das Universitätsklinikum St. Pölten nicht nur ein optisches, sondern auch ein konkretes Zeichen gegen Gewalt und für mehr Bewusstsein im Umgang mit Betroffenen.
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Die Opferschutzgruppe unterstützt gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des UK St. Pölten die Aktion „Orange the World“
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Universitätsklinikum St. Pölten: Orange the World: Wir geben Hilfe, Schutz und Unterstützung
