Das Herz gesund zu halten, lässt sich in vielen Bereichen aktiv unterstützen: Bewegung, ausgewogene Ernährung, der Verzicht auf Nikotin sowie regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen können dazu beitragen, Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. Gleichzeitig ermöglichen moderne Diagnose- und Behandlungsmethoden heute eine immer gezieltere Versorgung von Patientinnen und Patienten.
Wie wichtig das Thema ist, zeigen auch die Zahlen: Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen in Österreich und weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Zu den häufigsten Herzerkrankungen zählen die koronare Herzkrankheit, Herzklappenerkrankungen, Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern sowie die Herzinsuffizienz.
„Bewegungsmangel, unausgewogene Ernährung, Rauchen und Alkoholkonsum können das Risiko für Herzerkrankungen erhöhen. Daneben gibt es jedoch auch nicht beeinflussbare Faktoren, etwa genetisch bedingte erhöhte Blutfette. Gerade in den vergangenen Jahren haben sich die medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten deutlich weiterentwickelt. Auch erhöhte Blutdruck- und Blutzuckerwerte können heute sehr wirksam behandelt werden“, erklärt Prim. Univ.-Prof. Dr. Julia Mascherbauer, Leiterin der Klinischen Abteilung für Innere Medizin 3.
Eines der drei größten Herzzentren Österreichs
Die Klinische Abteilung für Innere Medizin 3 am Universitätsklinikum St. Pölten ist auf die Diagnose und Behandlung von Herzerkrankungen spezialisiert und zählt zu den drei größten Herzzentren Österreichs. Das Behandlungsspektrum reicht von Erkrankungen der Herzkranzgefäße und Herzklappen über Herzrhythmusstörungen bis hin zu Herzinsuffizienz und Lungenhochdruck.
Neben der modernen Behandlung bereits bestehender Erkrankungen stehen Prävention und Früherkennung im Mittelpunkt. Regelmäßige Kontrollen bei den niedergelassenen Allgemeinmedizinerinnen und -medizinern sowie Ärztinnen und Ärzten für Innere Medizin oder Kardiologie im Hinblick auf Blutdruck, Blutzucker, Blutfetten und ein allfälliges Vorhandensein eines Herzgeräusches können dazu beitragen, Risikofaktoren rechtzeitig zu erkennen. Denn je früher Risikofaktoren oder eine Herzerkrankung erkannt und behandelt werden, desto besser kann der weitere Verlauf positiv beeinflusst werden. Der Welt-Herz-Tag am 29. September soll daher nicht nur Bewusstsein schaffen, sondern vor allem dazu motivieren, die eigene Herzgesundheit aktiv in die Hand zu nehmen.
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Prim. Univ.-Prof. Dr. Julia Mascherbauer, Leiterin der Klinischen Abteilung für Innere Medizin 3
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