Die Österreichische Gesellschaft für Handchirurgie (ÖGH) wurde 1990 gegründet und hat es sich zum Ziel gemacht, dem rasanten wissenschaftlichen Fortschritt zu entsprechen. Damit dies gelingt, ist es notwendig, Aus-/Weiterbildung und Forschung ständig voranzutreiben, um eine den internationalen Standards entsprechende Qualität zu gewährleisten. Der LEO-Award wird jährlich zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zum Thema „Handchirurgie“ vergeben. Der letzte Award ging an Dr. Johannes Mayer, Assistenzarzt am Universitätsklinikum St. Pölten an der Klinischen Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie. Seine Publikation „Selektiver Nerventransfer aus dem Truncus superior zur Rekonstruktion von Nervus accessorius Läsionen“ (publiziert im „Journal of Neurosurgery: Spine“) wurde als die weiterführendste und innovativste wissenschaftliche Arbeit prämiert und bei der Klausurtagung in Murau präsentiert.
Die „Deutschsprachige Arbeitsgemeinschaft für Mikrochirurgie der peripheren Nerven und Gefäße“ (DAM) wurde anlässlich einer „Handchirurgischen Tagung“ in Erlangen 1977 gegründet und dient unmittelbar und ausschließlich wissenschaftlichen Zwecken. Anlässlich der 42. Jahrestagung in Graz erhielt Ass. Dr. Johannes Mayer den DAM-Vortragspreis für den besten klinischen Vortrag mit dem Titel "Neuralgische Amyotrophie – Diagnostik und Therapie".
Die bisherige Laufbahn von Ass. Dr. Johannes Mayer ist geprägt durch ein besonderes Interesse an rekonstruktiver Hand- und Nervenchirurgie. Nach seinem Studium an der Medizinischen Universität Wien (Abschluss 2013) arbeitete er für ein Jahr am Lorenz Böhler Unfallkrankenhaus (Hand-Trauma-Center) in Wien als Assistenzarzt für Unfallchirurgie mit Schwerpunkt Handchirurgie. Ab Jänner 2015 war Dr. Mayer als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Labor für Wiederherstellung von Extremitätenfunktionen und Rehabilitation an der Medizinischen Universität Wien tätig. Als persönlicher Assistent von Prof. Oskar Aszmann konnte er sehr viel Erfahrung auf dem Gebiet der peripheren Nervenchirurgie und Extremitätenrekonstruktion sammeln.
Darüber hinaus hatte er zwischen 2011 bis 2017 die Möglichkeit, durch lehrreiche Hospitation, bei Prof. Hildegund Piza-Katzer sein Wissen im komplexen Gebiet der Handfehlbildungschirurgie zu ergänzen. Mehrere Auslandsaufenthalte (unter anderem New York City, Baltimore, Kapstadt) sowie Fortbildungskurse (Mikrochirurgie, Lappenplastiken, Handchirurgie, Nervensonographie, etc.) haben seine Erfahrung in den letzten Jahren abgerundet und erweitert.
Von April 2018 bis 2020 war Dr. Mayer als Assistenzarzt für Plastische Chirurgie an der BG Klinik Tübingen bei Prof. Daigeler tätig und konnte seine bisherigen Erfahrungen, vor allem in der Extremitätenrekonstruktion, ausbauen. Seit April 2020 ist Dr. Mayer als Assistenzarzt an der Klinischen Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie am Universitätsklinikum St.Pölten tätig.
Bildtext:
Ass. Dr. Johannes Mayer, Klinische Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie
MEDIENKONTAKT
DI (FH) Thomas Wallner MA
Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsklinikum St. Pölten
Tel.: +43 (0) 2742 9004 10030
E-Mail: presse@stpoelten.lknoe.at
