Universitätsklinikum St. Pölten: Neue endoskopische Methode zur sicheren Entfernung von Tumoren

ST. PÖLTEN – An der Klinischen Abteilung für Innere Medizin 2 ist seit Kurzem eine neue endoskopische Methode zur sicheren und kompletten Entfernung von Vorstufen oder frühen Formen von Krebs in Speiseröhre, Magen oder Dickdarm etabliert. Eine sanft durchgeführte Endoskopie zum richtigen Zeitpunkt – nämlich vorbeugend, solange keine Beschwerden vorliegen – kann in Zukunft Leiden verhindern und Leben retten.

Die endoskopische submukosale Dissektion ist eine schonende Methode, bei der auch größere veränderte Gewebeareale sanft und in einem Stück entfernt werden können. Was früher zu aufwendigen Operationen und zu einer Entfernung von Teilen der Speiseröhre, des Magens oder des Dickdarmes geführt hat, kann jetzt im Rahmen einer kurzen Narkose schonend behandelt werden.

Nach Weiterbildungen bei japanischen, amerikanischen und europäischen Experten hat Dr. Andreas Mayer, Oberarzt an der Klinischen Abteilung für Innere Medizin 2 am Universitätsklinikum St Pölten, die ersten dieser Eingriffe erfolgreich durchgeführt. Da in der Endoskopie Teamwork wichtig ist, wurde er dabei von ebenfalls speziell geschulten Pflegepersonen unterstützt.

„Mit der Einführung dieser Methode haben wir einen wichtigen Fortschritt in der Behandlung von Krebs-Frühformen im Verdauungstrakt gemacht. Unsere Patientin konnte  das  Universitätsklinikum  nach  einem  schonenden Eingriff unter kurzer Narkose schnell wieder verlassen“, zeigt sich Prim. Priv.-Doz. Dr. Andreas Maieron, Leiter der Klinischen Abteilung für Innere Medizin 2, sehr erfreut.

 

Bildtext
(v.l.n.r.): Stationsleitung Endoskopie DGKP Zinepe Jonuzi, DGKP Cornelia Jakubec, OA Dr. Andreas Mayer, Patientin Silvia Böhmer, Prim. Priv.-Doz. Dr. Andreas Maieron, DGKP Katharina Fiedelsberger, DGKP Lenka Speiser


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