Universitätsklinikum St. Pölten: Internationale Expertinnen und Experten zu Gast zum Thema „Frühkindliche Gesundheit und Prävention“

ST. PÖLTEN – Vor kurzem fand am Universitätsklinikum St. Pölten erstmals das internationale P-PATHS-Meeting („Perinatal and Pediatric Pathways in Health and Disease“) statt. Renommierte Fachleute aus Österreich, Kanada, den USA, Dänemark und weiteren Ländern diskutierten aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu Gesundheitspfaden von der Schwangerschaft bis ins Kindesalter.

„Gesundheit ist kein einzelner Moment, sondern ein Weg - ein Verlauf, der schon vor der Geburt beginnt, im perinatalen Zeitraum geprägt wird und sich durch die Kindheit bis ins Erwachsenenalter fortsetzt“, betonte Prim. Assoc. Prof. Priv. Doz. Dr. Thomas Eiwegger, Leiter der Klinischen Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde am Universitätsklinikum St. Pölten und Organisator der Tagung. Im Zentrum stand die Frage, wie sich Risiken in Schwangerschaft und früher Kindheit frühzeitig erkennen und langfristige Erkrankungen verhindern lassen.

Dank und internationale Vernetzung
Im Namen des Landes Niederösterreich überbrachte Abg. zum NÖ Landtag Florian Krumböck die Grußworte von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und betonte die Bedeutung internationaler Kooperationen für den medizinischen Fortschritt. „Diese Tagung zeigt eindrucksvoll, wie Forschung und klinische Praxis Hand in Hand gehen und wie internationale Zusammenarbeit zu besseren Zukunftschancen für kommende Generationen führt“, so Krumböck.

Forschung mit internationaler Strahlkraft
Die Vorträge und Diskussionen spannten den Bogen von der Betreuung von Hochrisikoschwangerschaften über Frühgeburtlichkeit, Infektionen und deren Auswirkungen auf die Lungen- und Gehirnentwicklung bis hin zu neuesten Therapieansätzen bei Nahrungsmittelallergien. Besonders im Bereich der Allergieforschung nimmt Niederösterreich eine führende Rolle ein - unter anderem mit dem Danube Allergy Research Cluster und dem Klinischen Nahrungsmittelallergie Programm in St. Pölten, das internationale Beachtung findet.

Frühzeitige Unterstützung für die Kleinsten
Wie entscheidend die perinatale Betreuung – also der Zeitraum der Schwangerschaft ab der abgeschlossenen 22. Schwangerschaftswoche bis zum 7. Tag nach der Geburt des Kindes - für die langfristige Gesundheit von Kindern ist, unterstrich die 1. OÄ Dr. Barbara Badinger-Sobotka, Leiterin der Neonatologie an der Klinischen Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde am Universitätsklinikum St. Pölten: „Gerade bei Frühgeborenen legen die ersten Lebenswochen den Grundstein für die weitere Entwicklung. Moderne Konzepte in der Neonatologie und der Allergologie ermöglichen es uns, Risiken frühzeitig zu erkennen, individuell zu behandeln und damit langfristige Einschränkungen zu vermeiden.“
Das P-PATHS Meeting unterstreicht die wachsende Bedeutung translationaler Forschung in der perinatalen sowie pädiatrischen Medizin und zeigt, wie Forschung direkt für eine bessere Versorgung der kleinen Patientinnen und Patienten übersetzt werden kann.





Bildtext v.l.:
1.
Reihe:
OA Dr. Roman Stangl (Klinische Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde UK St. Pölten), Dr.in Anna Zschocke, MB BCh (Ärztl. Leitung Kinderpneumologie Tirol Kliniken, Ing. Christian Müllner, MSc, MBA (Kaufmännischer Direktor UK St. Pölten), Prim. Assoc.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Thomas Eiwegger, Prof Dr. Julia Upton (Leiterin der Abteilung für Immunologie und Allergologie The Hospital for Sick Children Toronto), Priv.-Doz. Dr. Karin Pieber (Ärztliche Direktorin UK St. Pölten), OÄ Dr. Barbara Wichert-Schmitt (Kepler Uniklinikum Linz) und Univ. Prof Dr. Zsolt Szépfalusi (Leiter der Pädiatrischen Pulmologie und Allergologie Med Uni Wien/Universitätsklinik AKH Wien)
2. Reihe:
Abg. zum NÖ Landtag Florian Krumböck, BA, OÄ Dr. Barbara Badinger-Sobotka (Leiterin der Neonatologie UK St. Pölten), Prof Dr. Sharon Chinthrajah (Stanford Medicine Children’s Health), OÄ Priv.-Doz.in Dr.in med. univ. Dr. Klara Rosta, PhD (Klinische Abteilung für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin Med. Uni Wien/Universitätsklinikum AKH Wien) und OÄ Clin. Ass. Prof. Dr. Birgit Pfaller-Eiwegger, MSc (Klinische Abteilung für Innere Medizin 1 UK St. Pölten)


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