Universitätsklinikum St. Pölten: Im Portrait – Prim. Assoc. Prof. Dr. Weyer. Von der Plastischen Chirurgie zur Permakultur

ST. PÖLTEN – Prim. Assoc. Prof. Dr. Friedrich Weyer leitete seit 1995 die Klinische Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie am Universitätsklinikum St. Pölten. Die Klinische Abteilung samt Ambulanz und Bettenstation ist in ihrer Ausprägung einzigartig in Niederösterreich. Mit Ende November 2016 trat Prim. Weyer seinen wohlverdienten Ruhestand an.

Im Jänner 1980 begann Prim. Assoc. Prof. Dr. Friedrich Weyer seinen Dienst an der Klinischen Abteilung für Unfallchirurgie am Klinikum St. Pölten. Die weitere Ausbildung zum Facharzt für Allgemeine Chirurgie mit dem Hauptfach Plastische Chirurgie hat er in West Berlin absolviert. Während dieser Zeit war der angehende Facharzt für Plastische Chirurgie mit dem Aufbau und bei der Etablierung eines Zentrums für Brandverletzte beschäftigt. Vor der Rückkehr ins Klinikum St. Pölten 1992 war Prim. Assoc. Prof. Dr. Weyer noch ein Jahr am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz tätig.

Seit 1995 ist die Klinische Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie in St. Pölten samt Ambulanz und Bettenstation einmalig in Niederösterreich. Das Fachgebiet der Abteilung liegt vor allem bei rekonstruktiven Eingriffen, der Hand- und Mikrochirurgie, der Ästhetik sowie der Behandlung von Verbrennungen. Haut- und Weichteilverletzungen im Gesicht können rund um die Uhr versorgt werden.

„Dass der Patient bei uns im Mittelpunkt steht, spürt man bereits beim Betreten des modernen Ambulanzbereiches im Universitätsklinikum St. Pölten. Viele der Patientinnen und Patienten haben bereits einen langen Leidensweg hinter sich, wenn sie zu uns in die Abteilung kommen. Gerade deshalb sollen sie sich bei uns wohlfühlen“, erklärt Prim. Assoc. Prof. Dr. Weyer.

Der erfolgreiche Aufbau und die Etablierung der einzigen Abteilung für Plastische Chirurgie in Niederösterreich waren für Prim. Assoc. Prof. Dr. Friedrich Weyer nur durch engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglich. Die hervorragende interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb der verschiedenen Berufsgruppen am Universitätsklinikum St. Pölten und auch mit anderen Kliniken ist dabei bemerkenswert.

„Das Universitätsklinikum St. Pölten ist ein tolles Haus. Das kollegiale Verhältnis zu den Fachabteilungen wird mir fehlen. Vorrausschauend auf die zukünftige Generation wäre es wünschenswert, wenn die administrative Arbeit weniger und dafür wieder mehr Zeit für die Patientinnen und Patienten bleibt“, so Prim. Assoc. Prof. Dr. Weyer.

„Ich kann mit gutem Gewissen meinen Ruhestand beginnen, denn man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. Meine Familie steht nun an erster Stelle. Persönlich möchte ich ein Studium der Permakultur beginnen und im Laufe des nächsten Jahres werde ich nach Nepal ins Königreich Mustang reisen. Dort werde ich eine im Aufbau befindliche Krankenstation medizinisch unterstützen“, erzählt Prim. Assoc. Prof. Dr. Weyer über seine zukünftigen Pläne.

 

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Prim. Assoc. Prof. Dr. Friedrich Weyer


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