Universitätsklinikum St. Pölten: Für Unfall-Großereignisse bestens gerüstet!

ST. PÖLTEN – Das Universitätsklinikum St. Pölten zeichnet sich durch eine Vielfalt an medizinischen Fachrichtungen aus. Im Sinne der Maximalversorgung können Patientinnen und Patienten mit nahezu allen Krankheitsbildern und Verletzungsmustern behandelt werden. Besonders in der Versorgung von Traumapatientinnen und -patienten laufen viele Prozesse im Klinikum simultan ab. Für einen strukturierten Behandlungsablauf ist eine flexible, kommunikative, effiziente und vor allem teambasierte Zusammenarbeit aller Beteiligten aus den verschiedenen fachlichen Disziplinen erforderlich. Auch die Kommunikation mit den externen Partnern spielt hier eine entscheidende Rolle.

Dies konnte erst beim kürzlich ereigneten Zugunglück im Raum St. Pölten unter Beweis gestellt werden. Durch die sehr enge Zusammenarbeit mit dem Notruf NÖ und den Einsatzorganisationen ist die Information über den Unfall sofort an das Universitätsklinikum St. Pölten ergangen. Als erste Maßnahmen wurden unmittelbar Vorbereitungen in der Unfallerstversorgung getroffen sowie vier Operationssäle für die operative Versorgung Schwerverletzter und überdies auch Intensivbetten freigehalten. Durch das erhöhte Patientenaufkommen wurde der Personaleinsatz in der Unfallerstversorgung verstärkt und es erfolgte Unterstützung durch andere Abteilungen. Alle 26 verletzten Personen konnten innerhalb kürzester Zeit versorgt werden, sechs davon wurden stationär aufgenommen.

„Unser Ziel ist es, für alle Ereignisse stets bestens gerüstet zu sein, nämlich durch sehr gute organisatorische Vorbereitung und insbesondere durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich auch in  einer  solchen nicht alltäglichen Situation um jeden einzelnen Patienten bemühen“, so Dr. Thomas Gamsjäger, MSc, Ärztlicher Direktor am Universitätsklinikum St. Pölten.

„Das Universitätsklinikum St. Pölten steht für Spitzenmedizin in Niederösterreich. Als Referenzzentrum mit breitem medizinischen Spektrum bietet es eine Maximalversorgung für Patientinnen und Patienten und ist für sämtliche Ereignisse, wie zum Beispiel bei Notfall- und Krisenszenarien, rund um die Uhr gerüstet“, betont LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf.
Bei größeren Unfallereignissen können bis zu 50 Leichtverletzte und vier Schwerverletzte gleichzeitig umfassend behandelt werden. Die Leistungsfähigkeit und die hervorragende interdisziplinäre Zusammenarbeit konnte beim Zugunglück unter Beweis gestellt werden.


18 Klinische Abteilungen und sechs Klinische Institute sind am Standort St. Pölten angesiedelt. Derzeit sind rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, die jährlich über 46.000 Patientinnen und Patienten stationär versorgen. Hinzu kommen rund 494.000 Ambulanzkontakte pro Jahr. Diese Zahlen unterstreichen die zentrale Bedeutung des größten Gesundheitsbetriebes innerhalb der NÖ Landeskliniken-Holding.

 

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