Den Schwerpunkt bildeten erneut Brandsicherheitswachen mit 2.561 Einsätzen. Darüber hinaus wurden 12 Brandeinsätze, 107 Brandalarme, 194 technische Einsätze sowie 10 Schadstoffeinsätze bewältigt. Neben dem feuerwehrdienstlichen Einsatzgeschehen leistete die Betriebsfeuerwehr auch zahlreiche nicht feuerwehrdienstliche Aufgaben: So wurden im Jahr 2025 852 Hubschrauberlandungen – darunter 17 Doppellandungen – abgesichert sowie 277 Sicherheitsdiensteinsätze, teilweise in Zusammenarbeit mit der Polizei, durchgeführt.
Ein wesentlicher Schwerpunkt der Arbeit der Betriebsfeuerwehr liegt auch abseits des unmittelbaren Einsatzgeschehens. Im Jahr 2025 wurden umfangreiche Ausbildungs-, Übungs- und Schulungsmaßnahmen durchgeführt: 131 Übungen, zahlreiche Kurse im NÖ Feuerwehr- und Sicherheitszentrum sowie Brandschutz-, Stations- und Feuerlöscherschulungen mit insgesamt rund 1.600 Teilnehmenden. Allein für Ausbildungs- und Übungstätigkeiten wurden mehr als 1.500 Stunden aufgewendet. Hinzu kommen spezialisierte Aufgabenbereiche wie der Atemschutz, die Betreuung automatischer Löschanlagen, der feuerwehrmedizinische Dienst, der Nachrichtendienst sowie der
Fahrmeisterbereich, in dem Einsatz- und Klinikfahrzeuge gewartet, instandgehalten und organisatorisch betreut werden.
Darüber hinaus übernimmt die Betriebsfeuerwehr zentrale Aufgaben im vorbeugenden Brandschutz, in der technischen Anlagenbetreuung, in der Verwaltung sowie im Bereich Facility- und Sicherheitsdienste. Dazu zählen unter anderem regelmäßige Kontrollen brandschutzrelevanter Einrichtungen, Behördenverfahren, Wartungs- und Revisionsplanungen, die Betreuung des Hubschrauberlandeplatzes im 24/7-Betrieb sowie zahlreiche sicherheitsrelevante Tätigkeiten im Klinikalltag – von Alarmierungen bis hin zu Tür- und Gegensprechanlagen. Diese Vielzahl an Aufgaben verdeutlicht, dass die Betriebsfeuerwehr des Universitätsklinikums St. Pölten weit mehr ist als eine klassische Einsatzorganisation: Sie ist ein unverzichtbarer Partner für Sicherheit, Prävention und den reibungslosen Betrieb eines hochkomplexen Gesundheitsstandorts.
Die Einsatzstatistik 2025 macht deutlich: Mit über 2800 Einsätzen ist die Betriebsfeuerwehr eine zentrale Säule der Sicherheits- und Notfallversorgung am Universitätsklinikum St. Pölten und leistet täglich einen wesentlichen Beitrag zum reibungslosen und sicheren Betrieb eines modernen Gesundheitszentrums. Seit ihrer Gründung im Jahr 2001 absolvierte die Betriebsfeuerwehr des Universitätsklinikums St. Pölten insgesamt 47.963 Einsätze mit einem Gesamtaufwand von 143.802 Stunden – ein eindrucksvoller Beleg für kontinuierliches Engagement und hohe fachliche Kompetenz.
Die Mitgliederversammlung der Betriebsfeuerwehr bot auch Anlass, verdiente Kameraden für ihre Leistungen auszuzeichnen und bewährte Funktionen zu bestätigen: Benjamin Maier sowie Peter Fink, MAS wurden jeweils zum Löschmeister befördert. Das Feuerwehrkommando wurde für die nächste Funktionsperiode wiederbestellt und setzt sich weiterhin aus Kommandant Michael Zöchling und seinem Stellvertreter Egon Haberl, MSc, zusammen. Darüber hinaus wurde Markus Kropatschek erneut zum Leiter des Verwaltungsdienstes bestimmt.
Im Beisein der Ehrengäste bedankte sich Ing. Christian Müllner, MSc, MBA, Kaufmännischer Direktor am Universitätsklinikum St. Pölten, bei den Mitgliedern der Betriebsfeuerwehr sowie dem neu bestellten Kommando für die hohe Professionalität im Zuge der
Aufgabenerledigung, welche sich rund um das mittlerweile weitgehend abgeschlossene Bauprojekt besonders herausfordernd gestalteten. Er ersuchte auch, die hohe Motivation beizubehalten und der Sicherheit der Patientinnen und Patienten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stets diesen hohen Stellenwert einzuräumen.
Bildtext:
Kaufmännischer Direktor Ing. Christian Müllner, MBA MSc, Abschnittsfeuerwehr-kommandant Brandrat Mateusz Fryn, LAbg. STR Florian Krumböck, BA, Kommandant der Betriebsfeuerwehr Michael Zöchling, Oberverwalter Markus Kropatschek, Stv. Komm. der Betriebsfeuerwehr Egon Haberl, MSc, Ing. Thomas Spitzer, MMSc, Benjamin Maier und Peter Fink, MAS
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