Universitätsklinikum St. Pölten: Auszeichnung und Verleihung mit VITALKÜCHE+ Plakette

ST. PÖLTEN. Auf Bioqualität und Regionalität wird im Universitätsklinikum St. Pölten geachtet, verbraucht werden unter anderem rund 30.000 kg frisches Gemüse und rund 94.000 Eier im Jahr, dabei wird großteils auf regionale Produkte zurückgegriffen.

„Gesundheit geht durch den Magen. Ein gesunder und schmackhafter Speiseplan unterstützt den Genesungsprozess der PatientInnen und das Wohlbefinden der MitarbeiterInnen in unseren Kliniken. Die »Vitalküche« der Initiative »Tut gut!« ist ein niederösterreichisches Qualitätssiegel und bundesweites Vorzeigebeispiel in der Gemeinschaftsverpflegung“, freut sich NÖGUS-Vorsitzende und LH-Stellvertreterin Mag. Johanna Mikl-Leitner.

Die Schaffung eines Qualitätsstandards für die NÖ Kliniken ermöglicht eine praxisorientierte Umsetzung einer ausgewogenen und vollwertigen Verpflegung. Die Qualität der angebotenen Speisen sowie die Gewährleistung der Produktqualität spielt dabei eine besondere Rolle. Durch die extern durchgeführte Zertifizierung >>Vitalküche+<< wird nun ein weiterer Schritt in Richtung Qualitätssicherung gesetzt. Somit wird mit viel Wissen und Sorgfalt darauf geachtet, dass für PatientInnen nur das Beste auf den Teller kommt.

Landesrat Mag. Karl Wilfing ist dabei sichtlich stolz auf die Leistungen in den Klinik-Küchen: „Insgesamt arbeiten in den Spitals-Küchen rund 720 MitarbeiterInnen, die jährlich mehr als 7,5 Millionen Essensportionen mit über 30 Prozent Bio-Anteil zubereiten. Die Küchen verarbeiten dafür mehr als 860 Tonnen Gemüse und Kartoffeln pro Jahr. Die Auszeichnung mit der »Vitalküche+«-Zertifizierung ist Dank und Bestätigung für die wertvolle Arbeit und Professionalität unserer Küchen-Teams.“


Im Universitätsklinikum St. Pölten wird am Menüplan täglich ein Gericht angeboten, dass den Kriterien der >>Vitalküche+<< entspricht. Diese Gerichte sind am Menüplan eindeutig mit einem >>Tut gut!<< - Symbol gekennzeichnet. Die Kost wird dabei bedarfsgerecht mit regionalen Gerichten und Zutaten aus der Region erweitert und die Verwendung von Biolebensmitteln in der Großküche erhöht.

Kriterien der  >>Vitalküche+<<

  • Verwendung von regionalen und saisonalen Lebensmitteln
  • Ernährungspsychologische Aspekte eines ausgewogenen Speiseplans
  • Berücksichtigung landesüblicher Ernährungsgewohnheiten
  • Verwendung von Produkten aus kontrolliert-biologischem Anbau
  • Zusammenarbeit und Weiterentwicklung der >>Vitalküche+<< mit allen Verantwortlichen der Krankenhausverpflegung

„Insgesamt arbeiten in der Küche des Universitätsklinikums St. Pölten rund 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und 3 Lehrlinge, die jährlich rund 2.080.500 Millionen Portionen Essen zubereiten. Sie verarbeiten dabei unter anderem 30.000 kg frisches Gemüse, 20.800 kg BIO-Kartoffeln, mehr als 84.000 Liter Milch, etwa 93.600 Eier, rund 240.000 Semmeln, ca. 3.650 kg Reis, 15.000 kg BIO-Rindfleisch, 700 kg BIO-Rinderschinken und 7.700 kg BIO-Kalbfleisch. Im Universitätsklinikum werden jährlich rund 2.060.000 Euro für Lebensmittel ausgegeben. Davon werden 76,6 Prozent lokal beschafft und direkt von regionalen Zulieferern in die Klinik geliefert“, betont Mag. Dr. Bernhard Kadlec, Kaufmännischer Direktor des Universitätsklinikums St. Pölten.

 

Bildtext
>>Vitalküche+<< Universitätsklinikum St. Pölten
v.l.n.r.: Mag. Petra Leitner-Braun, Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag. Johanna Mikl-Leitner, Kfm. Dir. Mag. Dr. Bernhard Kadlec, Leiterin Küche Helga Delivuk, Chefkoch Martin Knabb, Landesrat Mag. Karl Wilfing, Stellvertretender Kaufmännischer Geschäftsführer Mag. Gert Kovarik, Programmleiterin Vitalküche Mag. Irene Öllinger
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Medienkontakt
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