Gemäß dem Leitgedanken „Der fremde Patient – HEL(L)P“ fanden zahlreiche Fachvorträge von Pflegepersonen, Medizinern und Betroffenen selbst für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Intensiv- und Anästhesiologischen Stationen österreichweit statt. Die Vorträge waren auf alle Altersgruppen ausgerichtet.
„Der Niederösterreichische Intensivpflegekongress ist einer der größten Pflegekongresse Österreichs, weshalb ihm eine besondere Bedeutung zukommt. Eine Auffrischung des fachlichen Wissens sowie der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen hat gerade in diesem herausfordernden Bereich einen hohen Stellenwert“, so Landesrat Ludwig Schleritzko.
Der Fokus der diesjährigen Fachvorträge lag auf dem Fremden, dem nicht Vertrauten, dem in Veränderung befindlichen im Hinblick auf die unbekannte medizinische Vorgeschichte der Patientin bzw. des Patienten, ebenso wie auf den neuesten berufspolitischen Veränderungen und der Kommunikation, die einen wesentlichen Faktor, vor allem in herausfordernden Situationen darstellt. Neueste medizinische und pflegerische Erkenntnisse boten ein abwechslungsreiches und praxisbezogenes Programm verteilt auf zwei Kongresstage.
Der Leitgedanke „HEL(L)P“ spiegelte sich im gesamten Programm wider. Es wurden beispielsweise Gedanken zur Intensivstation der Zukunft und die Darstellung einer komplexen Krankengeschichte dargestellt. Ein Fachvortrag zum bereits umgesetzten Pflegekonzept NIDCAP, welches sich mit der Verbesserung der Langzeitprognose auch sehr kleiner Frühgeborener beschäftigt, deckte die Thematik um das Betreuungskonzept von Frühgeborenen auf Intensivstationen ab.
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v.l.n.r.:
Ärztlicher Direktor Dr. Thomas Gamsjäger, Bereichsleitung DGKP Annette Wachter, MSc, Bereichsleitung DGKP Melitta Sirninger, Landesrat DI Ludwig Schleritzko, Pflegedirektorin PhDr. Michaela Gansch, MSc, Prim. Assoc. Prof. Dr. Christoph Hörmann, Leiter der Klinischen Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin, Kaufmännischer Direktor Dr. Bernhard Kadlec
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