Universitätsklinikum St. Pölten: 10 Jahre EFQM an der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege St. Pölten

ST. PÖLTEN – Vor 10 Jahren wurde das EFQM-Modell an der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege implementiert. EFQM, als Managementtool für strukturierte Qualitätsarbeit, setzt auf die konstruktive Einbeziehung von MitarbeiterInnen nach dem Motto: „Die MitarbeiterInnen wissen am besten, was funktioniert und was nicht!“

Das EFQM-Modell ist ein Unternehmensmodell, das 1988 von der „European Foundation for Quality Management“ (EFQM) entwickelt wurde. Es ermöglicht eine ganzheitliche Sicht auf Organisationen und bietet Hilfestellung für den Aufbau und die kontinuierliche Weiterentwicklung. Aufgrund von Selbstbewertungen sollen Stärken und Verbesserungspotentiale ermittelt werden und die Unternehmensstrategie darauf ausgerichtet werden.

Bei der Roadshow haben alle Mitglieder die Möglichkeit offen und anonym zu sagen, wo sie im Unternehmen die Stärken sehen, und wo noch Verbesserungspotential besteht. Diese Rückmeldungen werden strukturiert den Kriterien des EFQM-Bewertungshandbuchs zugeordnet. Den zweiten Schritt stellt die Selbstbewertung dar. Hier werden die Rückmeldungen im Selbstbewertungsteam, dass aus sechs Mitgliedern besteht, diskutiert und Potentiale herausgearbeitet, die jedenfalls bearbeitet werden sollten. Den Abschluss bildet das Zielvereinbarungsmeeting, in dem diese Potentiale priorisiert und konkrete Maßnahmen dazu festgelegt werden.

Voraussetzung für diesen kontinuierlichen Verbesserungsprozess ist eine Unternehmenskultur, die es möglich macht, kritisches Feedback zu geben, ohne Angst vor Repressalien haben zu müssen und eine Führungsebene, die den Mut hat, sich dem kritischen Blick der MitarbeiterInnen zu stellen.
„Das Erfolgsgeheimnis für gelingende Organisationen ist die Einbindung von MitarbeiterInnen, die Transparenz von Entscheidungen und klar definierte Abläufe bei flacher Hierarchie und einem gelebten Leitbild. Danke an mein Team für ihre Loyalität, die hohe Partizipation und das stete Bemühen um qualitativ hochwertige Bildungsprodukte“, so Marianne Tanzer, MA, Direktorin der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege St. Pölten.

 

 


Bildtext v.l.:
Birgit Muck, Gabriele Habinger, Helene Renner, MSc, Michaela Fasching-Weber, BSc,
Mag. Petra Fuchs, Linda Pawel, Sabine Kaiser, BMA, Marie-Luise Loe, Ingrid Gruber, Susanne Hämmerle, Mag. Helmut Parisch,Bsc, Astrid Bauer, Eva Raith, MSc, Karin Koppensteiner, Regina Lurger, Direktorin Marianne Tanzer, MA, Milada Tomka, Petra Bruckner, MSc und Stv. Direktorin Petra Schnettgen, BScN


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