„Lachen ist die beste Medizin“ – CliniClowns feiern Jubiläum im Universitätsklinikum St. Pölten

ST. PÖLTEN - Kürzlich wurde das 25-jährige Bestehen der CliniClowns in der Klinischen Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde am Universitätsklinikum St. Pölten gefeiert.

„Lachen ist die beste Medizin!“ – unter diesem Motto betreuen seit 1992 die CliniClowns wöchentlich die Klinische Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde im Universitätsklinikum St. Pölten.

„Die NÖ Landes- und Universitätskliniken betreuen die Patientinnen und Patienten auf höchstem Niveau. Dabei ist es uns aber auch wichtig eine möglichst angenehme Atmosphäre zu schaffen, um die Genesung so gut wie möglich zu unterstützen. Die CliniClowns bringen Abwechslung in den Klinikalltag und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zum Gesundwerden“, so Landesrat Mag. Karl Wilfing.

„Jeder Mensch ist ein Clown, aber nur wenige haben den Mut, es auch zu zeigen“. Diese Worte von Charlie Rivel treffen für die CliniClowns voll zu. „Die CliniClowns haben diesen Mut, den so wenige, die mit Kindern arbeiten, haben. Sie kommen zu unseren kleinen Patientinnen und Patienten und wagen es, sie mit einem Lachen zu begrüßen, auch wenn ihnen hin und wieder nicht zum Lachen ist. Wenn die CliniClowns dann wieder gehen und mit einem Lächeln verabschiedet werden, dann haben sie es geschafft, was sie wollten: Lachen bringen – Synonym für Mut, Hoffnung, Zuversicht und Freude. Unser großer Dank gilt den CliniClowns, dafür, dass sie diesen Mut in den letzten 25 Jahren immer wieder aufbrachten“,  so Prim. Univ.-Prof. Dr. Karl Zwiauer, Leiter der Klinischen Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde.

Die CliniClowns sind keine gewöhnlichen Spaßmacher, sondern geschulte und in einem mehrstufigen Prozess ausgewählte Personen, die sich laufend weiterbilden. Improvisationsarbeit ist ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung. Die Fähigkeiten jede Situation „clownesk“ zu meistern, muss erprobt werden. Dazu gehören jonglieren, zaubern, Luftballons formen und andere Formen der Kleinkunst, die in einem Krankenzimmer eingesetzt werden können, aber auch Vorträge über Hygiene und vor allem der Kontakt mit Patientinnen und Patienten gehören zur Ausbildung eines Clowns.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass Lachen tatsächlich heilende Wirkung hat, Schmerzen vertreibt und sogar das Immunsystem stärkt. Und diese „Medizin“ gibt es ohne Verschreibung und Rezeptgebühr.

 

Bildtext
v.l.n.r. Kaufmännischer Direktor Mag. Dr. Bernhard Kadlec, Barbara Schwieglhofer, Prim. Univ.-Prof. Dr. Karl Zwiauer, Geraldine Kilgus, Landesrat Mag. Karl Wilfing


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