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Pressemeldungen St. Pölten

Universitätsklinikum St. Pölten: Multidisziplinäres Brustgesundheitszentrum für bestmögliche Behandlung

ST. PÖLTEN – Zur Behandlung von Patientinnen mit Brustkrebs steht am Universitätsklinikum St. Pölten ab sofort ein zertifiziertes, multidisziplinäres Brustgesundheitszentrum zur Verfügung.

„Mit der Eröffnung des Brustgesundheitszentrums am Universitätsklinikum St. Pölten können wir unseren Patientinnen die bestmögliche Behandlung der Brustkrebserkrankung nach letztem medizinischen Wissensstand in Kombination mit einer umfassenden, persönlichen Betreuung anbieten“, freut sich Prim. Assoc. Prof. Dr. Martin Wiesholzer, Leiter der Klinischen Abteilung für Innere Medizin 1.


Brustkrebs ist mit rund 5.500 Neuerkankungen die häufigste Tumorerkrankung von Frauen in Österreich. Früherkennung, Diagnose und die Behandlung der Erkrankung haben in den vergangenen Jahren bedeutende Fortschritte gemacht, erfordern jedoch wie kaum ein anderes Krebsleiden ein sehr eng abgestimmtes Vorgehen aller involvierten Fachabteilungen. Die Zunahme des medizinischen Wissens auf diesem Gebiet eröffnet eine Vielzahl moderner Therapieoptionen, setzt jedoch die Behandlung durch erfahrene Spezialistinnen und Spezialisten voraus.


„Mit der Gründung und Zertifizierung des Brustgesundheitszentrums am Universitätsklinikum St. Pölten soll eine umfassende Betreuung für alle von dieser Erkrankung betroffenen Patientinnen auf höchstem medizinischen Niveau gewährleistet werden. Ein umfangreiches Team von spezialisierten Ärztinnen und Ärzten aller in der Diagnostik und Therapie der Brustkrebserkrankung involvierten Fachrichtungen, wie zum Beispiel Chirurgie, Internistische Onkologie, Radiologie, Klinische Pathologie, Nuklearmedizin, Plastische Chirurgie und

 

Radioonkologie, gewährleistet die Behandlung von Brustkrebspatientinnen nach dem letzten Stand des medizinischen Wissens. Selbstverständlich stehen den Patientinnen im Bedarfsfall auch Expertinnen und Experten des Klinischen Instituts für Physikalische Medizin und Rehabilitation und anderer Fachrichtungen zur Verfügung“, so LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf.


Während der gesamten Behandlung werden die Patientinnen durch speziell geschultes Pflegepersonal unterstützt sowie auf Wunsch durch erfahrene klinische Psychologinnen betreut. Auch für eine umfassende soziale Unterstützung ist im Bedarfsfall gesorgt.


Therapieentscheidungen werden nach Abschluss eines aufwendigen Diagnoseverfahrens im interdisziplinären Tumorboard gefällt, die medizinische Qualität von Diagnostik und Therapie wird laufend durch interne und externe Überprüfungen sichergestellt. Durch das Brustgesundheitszentrum erhalten die Patientinnen Zugang zu neuesten Therapien auf dem Gebiet des Mammakarzinoms.


Das Brustgesundheitszentrum soll in engem Kontakt mit Zuweisern und niedergelassener Ärzteschaft stehen, regelmäßige Informations- und Fortbildungsveranstaltungen sind geplant.


BILDTEXT
v.l.n.r.: OÄ Dr. Maria Gold (Klinische Abteilung für Innere Medizin 1), Ass. Dr. Annica Bacher (Klinische Abteilung für Chirurgie), OÄ Dr. Margit Bachner, PM.ME. (Klinische Abteilung für Chirurgie), OÄ Dr. Petra Pichler (Klinische Abteilung für Innere Medizin 1)


MEDIENKONTAKT
DI (FH) Thomas Wallner MA
Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsklinikum St. Pölten
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